Feuerwehr Steinheim am Albuch Einsatzbericht

Datum: 31.01.2017
Alarmzeit: 03:23 Uhr
Einsatzdauer: 01:36 h
Einsatzstelle: Steinheim Schwabstraße

Alarmierte Feuerwehren:

FFW Abt. Steinheim

 

Alarmierungsart:

FME Schleife 13 156

 

Einsatzstichwort: BR 5 = Brand 5 ; Brandmeldeanlage
Eingesetzte Feuerwehren, Fahrzeuge und Mannschaft
Feuerwehr
Fahrzeug
Mannschaft
FFW Abt. Steinheim
MTW
27 Kräfte
FFW Abt. Steinheim
LF 16/12
FFW Abt. Steinheim
TLF 16/25
FFW Abt. Steinheim
LF 20 - KatS
FFW Abt. Steinheim
GW-T
Wachbereitschaft Gerätehaus Steinheim
2 Kraft
Eingesetzte Kräfte Insgesamt: 29 Kräfte

Unterstützende Organisationen:

Polizei, DRK Rettungsdienst Heidenheim

Einsatzverlauf / Tätigkeit der Feuerwehr :

 

Poliermaschine geriet in Brand – Nachtschicht abrupt beendet

In der Nacht von Montag auf Dienstag waren Arbeiter in einer Fertigungshalle bei einem Industrieunternehmen an der Schwabstraße dabei Zierleisten an mehreren Poliermaschinen zu bearbeiten. Während diesem Arbeitsvorgang geriet eine der Maschinen in Brand. Zunächst versuchten die Mitarbeiter mit Feuerlöscher den Brand zu bekämpfen, zeitgleich löste die Brandmeldeanlage aus. Um 3.23 Uhr wurde für die Feuerwehr aus Steinheim Vollalarm ausgelöst.  Mit fünf Fahrzeugen und 30 Einsatzkräfte rückte ein Verstärkter Löschzug unter der Leitung von Kommandant Ulrich Weiler aus. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr war zwar der Maschinenbrand bereits gelöscht, allerdings hatten sich die Flammen in die Absauganlage welche sich in 4 Meter Höhe befindet ausgebreitet, dort brannten Reste des Schleifstaub. Da die Produktionshalle verraucht war, wurden zwei Trupps mit schwerem Atemschutz sowie ein Löschrohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nach einer Viertelstunde waren die Flammen erstickt, allerdings gestalteten sich die Nachlöscharbeiten in dieser Höhe als nicht ganz einfach. Mit Steckleitern erreichten die Feuerwehrleute die Absaugung und mussten mehrere Wartungsklappen demontieren. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera konnten versteckte Glutnester aufgefunden und gezielt bekämpft werden. Um den Brandrauch aus der Halle zu bekommen wurden zwei Hochleistungslüfter eingesetzt. Die Besatzung eines Rettungswagen nahm die Mitarbeiter unter die Lupe, welche versucht hatten den Brand zu löschen, diese hatten Glück gehabt und blieben unverletzt. Die gesamten Lösch- und Aufräumarbeiten dauerten eineinhalb Stunden.