Bericht vom 29.07.2012, Zeltlager der Jugendfeuerwehr

 

Heißer Start in die Sommerferien

Vom 26.07.2012 bis zum 29.07.2012 waren die Jugendlichen von der Jugendfeuerwehr Steinheim/Söhnstetten mit ihren Betreuern nach Fleinheim zum Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager gereist. Mit einem Eröffnungs-Appell startete am frühen Donnerstag Abend auf dem Sportgelände die Zeltfreizeit der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis. 200 Kinder und Jugendliche wurden herzlich durch Kreisjugendleiter Bernd Wiedenmann begrüßt, Peter Becher überbrachte die guten Wünsche in seiner Eigenschaft als Stellvertreten Kreisbrandmeister und Vertreter des Kreisfeuerwehrverband Heidenheim: Jugendfeuerwehren seien wichtig - auch als Nachwuchsquelle für die Einsatz-Abteilungen. Bürgermeister Norbert Bereska hatte einen Fußball mitgebracht und den Dank vor allem auch an die Jugendbetreuer abgestattet. Sigrid Engel-Gold würdigte in ihrem Grußwort seitens des Landratsamtes die Jugendarbeit der Feuerwehren im Landkreis Heidenheim und betonte, dass solche Zeltlager nicht nur das Kennenlernen sondern auch die Kameradschaft fördern. Nach der Eröffnungsfeier stürzten sich die jungen Leute in den aus Strohballen und spezieller Plane gestalteten Pool und ließen es sich da beim Planschen gut gehen.

Der Freitag startete mit Hochsommerlichen Temperaturen. Neben einem Indiaca-Turnier am Vormittag fand am Nachmittag das Dorfquiz in und um Fleinheim statt. Dazu wurden die Jugendlichen mit einem Laufzettel mit verschiedenen Stationen losgeschickt. An den Stationen wie Seilbeutel-Weitwurf, Feuerwehrausrüstung erraten, Wettsägen, Spitzen auf ein Holzhaus mit einer Kübelspritz und einem D-Strahlrohr und verschiedenen kleiner Stationen konnten die Jugen und Mädchen ihr können unter Beweis stellen. Nach dem die Jugendlichen wieder zurück am Zeltplatz waren durfte eine Abkühlung im Pool nicht fehlen. Am Abend fand eine kleine Wanderung zu einer Grillstelle am Ortsrand von Fleinheim statt, wo die Jugendlichen sich auf Steaks und Grillwüste freuen durften bevor es in einer Nachwanderung wieder zurück zum Zeltplatz ging. Am Samstavormittag fand kein Programm für die Zeltlagerteilnehmer statt, somit verprachten die Jungen und Mädchen die Zeit mit Fußball-, Kratenspielen oder Planschen im Pool. Am Nachmittag fand die Lagerolympiade statt.
Neun Stationen umfasste am Samstag die große Lager-Olympiade, zu der vor allem aus den Reihen der Eltern zahlreiche Zuschauer aufs Härtsfeld gefahren waren. Sie erlebten die Montagsmaler, den Seilbeutel-Weitwurf, ein Geräte-Memorie und viel Fingerspitzengefühl beim Maxi Mikado. Etwas Neues steuerte die Jugendfeuerwehr Gerstetten bei, über drei Strahlrohre und einen Dreierverteiler mussten jeweils drei Wettkämpfer einen Luftballon aufpusten und zum Platzen bringen. Skifahren im Sommer war in Fleinheim möglich und so manches andere, wie den Parcours mit dem Bobbycar bei verbundenen Augen und einem Einflüsterer.
Bei der Sieger-Ehrung am Abend überbrachte Klaus-Dieter Kirschner die Grüße und Glückwünsche von Kreisbrandmeister Rainer Spahr und vom Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Uli Steeger. All jenen, die diesmal nicht an der Spitze der Tabelle landeten, rief er aufmunternd zu: „Beim nächsten Mal wird es klappen.“ Bernd Wiedenmann lobte den Sportsgeist und das gute Miteinander bei den Wettkämpfen. Man sehe, dass doch in den Jugendgruppenstunden ganz schön viel Wissen vermittelt wurde.
Den neuen Wanderpokal nahm die Jugendfeuerwehr Bissingen als Sieger der Olympiade in Empfang.

Die Jugendfeuerwehr Söhnstetten erreichte mit Stolz den ersten Platz beim Dorfquiz

Bernd Wiedenmann als Kreisjugendleiter zeigte sich hochzufrieden mit dem Verlauf des viertägigen Zeltlagers, bedauerte aber sehr, dass es den Sonntagvormittag zeitweise verregnete und dass der sonst übliche Gottesdienst ausfallen musste, weil ein angefragter Prediger kurzfristig abgesagt hatte.
Alles in allem sei es eine tolle Freizeit mit 200 Teilnehmern gewesen. Das neue Küchenteam unter der Leitung von Hagen Junginger (Nattheim) habe sich prima geschlagen und viel Lob verdient.