Kirchberg fest in der Hand der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis


Von Ferne grummelte es, aber die Eröffnungsfeier für das große Zeltlager der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Heidenheim fand bei trockenem Wetter unter dicken Regenwolken statt. 220 Jungen und Mädchen starteten mit dem 26. Zeltlager in die großen Ferien. Die Betreuer haben ein tolles Programm ausgearbeitet und hoffen, dazu auch das passende Wetter als Geschenk zu bekommen. Immerhin gibt es ja auch etwas zu feiern: Es sind jetzt 20 Jahre her, dass unter dem umtriebigen Abteilungskommandant „Manne“ Stütz in Söhnstetten eine Jugendfeuerwehr aus der Taufe gehoben wurde. Dafür gebühre ihm heute noch hohe Anerkennung, sagte später bei der Eröffnungsfeier Steinheims Bürgermeister Olaf Bernauer. Kreisjugendleiter Bernd Wiedenmann hatte neben den Teilnehmern am Zeltlager auch viel Feuerwehr-Prominenz und nahezu alle Feuerwehrkommandanten aus dem Landkreis auf dem Söhnstetter Kirchberg willkommen geheißen. Dort hatte noch, kurz bevor das Zeltlager eröffnet wurde, die Mannschaft vom Gemeindebauhof sich mit der Motorsäge um die Beseitigung der schweren Sturmschäden bemüht. Sehr viel Beifall bekam bei der Eröffnungsfeier der Wohltäter der Steinheimer Feuerwehr, Wilhelm Kaufmann. Der Feuerwehr-Pensionär spendete 2000 Euro für das Zeltlager. Uli Steeger, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Heidenheim, zeigte sich begeistert von der großen Zahl junger Menschen: „Wenn ihr bei der Stange bleibt und eines Tages in die aktive Feuerwehr über tretet, dann kann weiterhin Freiwillige Feuerwehr auf unseren Einsatzfahrzeugen stehen.“ Nicht nur Steeger macht sich Sorgen um die Zukunft der Feuerwehren angesichts der Einbrüche bei den Geburtenzahlen. Die Grüße von Landrat Mader richtete Kreisverwaltungsdirektor Georg Feth aus und lobte die Jugendleiter und Jugendbetreuer für ihre Arbeit das ganze Jahr über in den Jugendgruppen.