Wehr trainiert für den Ernstfall

An der Lagerhalle der Hirschbrauerei übte die Feuerwehrabteilung Söhnstetten den Ernstfall. Nach dem Übungsalarm um 20 Uhr rückten 25 Wehrmänner unter der Leitung des Stellvertretenden Abteilungskommandant Joachim Stütz mit drei Fahrzeugen aus. Von zwei Seiten aus bauten die Feuerwehrleute einen umfassenden Löschangriff auf. Zwei Trupps unter Atemschutz suchten im Innern der Lagerhalle nach möglichen Verletzten. Die Abschlussbesprechung war im Feuerwehrgerätehaus. Abteilungskommandant Hans Jürgen Söll hatte die anspruchsvolle Übung vorbereitet. Es wies in seiner Ansprache auf die Gefahren des Objekts hin. Hauptkommandant Eberhard Kieser freute sich über einen reibungslosen Übungsablauf, betonte aber zugleich die Gefahren, die beim Brand in solch einer Lagerhalle lauern. Der Kunstoff, die Getränkekisten und die vielen Flaschen können zur ernsten Bedrohung für Atemschutzgeräteträger werden. Um die sehr große Lagerhalle absuchen zu können, sollte im Ernstfall die erst im Januar in Dienst gestellte Wärmebildkamera der Abteilung Steinheim angefordert werden. Vize-Bürgermeister Mathias Brodbeck ergriff in Vertretung des verhinderten Bürgermeister Rainer Schaller das Wort und lobte den Ausbildungsstand der Söhnstetter Wehr.