Bericht vom 28.03.2013, Nachtübung der Abteilung Söhnstetten

 

Alarm im dichten Schneetreiben


Feuerwehr Söhnstetten löst im Scheinwerferlicht die gestellten Aufgaben mit Bravour

Ein brennender Traktor in einer völlig verqualmten Landmaschinen-Werkstatt war die Ausgangslage für eine Alarmübung an Gründonnerstag für die Feuerwehr Söhnstetten.

Nach dem „stillen“ Alarm, bei dem die ortsfesten Sirenen nicht aufheulten, rückte kurz nach 20 Uhr die Feuerwehr an die Böhmenkircher Straße aus, um all die Aufgaben zu lösen, die sich Vize-Kommandant Joachim Stütz als Ernstfall ausgedacht hatte. Aus der Werkstatt drang Qualm in Form von Theaternebel. Dort war auch Feuerschein sichtbar.

Die 24 Feuerwehrleute taten, wie ihnen von den Gruppenführern befohlen. Die einen sorgten für die Verkehrsabsicherung auf der Ortsdurchfahrt, die anderen nahmen mit dem im Tanklöschfahrzeug und im Löschgruppenfahrzeug mitgebrachten Wasser einen ersten Löschangriff vor. „Angezapft“ wurde ein Hydrant mitten auf der Böhmenkircher Straße. Im Schein einiger Scheinwerfer wurde Menschenrettung geübt und auf Gefahrstoffe wie auf Gasflaschen geachtet.

Bei der späteren Manöverkritik war Abteilungskommandant Hans-Jürgen Söll wie auch Bürgermeister Olaf Bernauer mit dem Einsatzablauf sehr zufrieden. Der neue Hauptkommandant Uli Weiler (Steinheim) stimmte den Vorrednern zu, mahnte aber bei der Verkehrsabsicherung die eigene Sicherheit nicht zu vernachlässigen und im Interesse der Atemschutztrupps möglichst frühzeitig einen Hochleistungslüfter einzusetzen. Bei dieser angenommenen Lage würde man im Ernstfall nicht ohne Unterstützung der Feuerwehr Steinheim auskommen.