Menschenrettung als zentrale Aufgabe

Im strömendem Regen absolvierten die Feuerwehr-Abteilung Steinheim und Sontheim im Stubental vor großer Zuschauer-Kulisse im Gemeindebauhof am Krummen Weg die Hauptübung. Den sanitätsdienstlichen Part übernahm die Rotkreuz-Bereitschaft Söhnstetten, nachdem Steinheimer Sanitäter nicht antreten konnten. Hauptkommandant Eberhard Kieser leitete den Einsatz, bei dem ein angenommener Großbrand mit Wasser aus zehn Strahlrohren niedergerungen wurde. Parallel dazu wurden realistisch geschminkte Verletzten durch Atemschutztrupps gefunden und dem Rotem Kreuz übergeben. Unter Leitung von Peter Budnick war in einer Garage der Familie Reinprecht ein Verbandsplatzt eingerichtet worden. Für die Übungsbeobachter gab es eine Menge zu sehen. Zu retten war auch eine Puppe, die unter einem Vorbau eines Radladers eingeklemmt war. Die Feuerwehr setzte hier ein Spreizer und ein Hebekissen ein. Aus dem Gefahrenbereich war auch ein Feuerwehrmann zu bringen, der – so die Übungsannahme – plötzlich zusammengebrochen war. Es bedurfte größerer Anstrengung, ihn auf eine Trage zu verfrachten. Bei der Manöverkritik zeigte Eberhard Kieser noch einmal die Knackpunkte auf. Der Stellvertretende Kreisbrandmeister Peter Becher sprach davon, dass ein Bauhof die Schillesferse einer Gemeinde sei und doch auch viele Gefahrenquellen beherberge. Alles in allem sei die Übungs problemlos und prima gemeistert worden. Bürgermeister Rainer Schaller dankte dem DRK wie den Feuerwehren für all den Einsatz das Jahr über und bescheinigte allen eine sehr gute Zusammenarbeit. Peter Budnik konnte das fürs Rote Kreuz nur bestätigen.