Bericht vom 13.10.2012, Hauptübung der Abteilung Söhnstetten

 

Bürger helfen bei der Hauptübung dem DRK

 

Wenn Not am Manne ist, sind die Bürger nach dem Gesetzt zum Helfen verpflichtet. Das wurde bei der Hauptübung der Feuerwehr durchexerziert. Als einer der „Verletzten“ von einer Trage auf die Vakuummatratze umgebettet werden sollte, wurden kurzer Hand Personen aus dem Kreis der Übungsbeobachter zum Mithelfen aufgefordert.

Ausgangslage für die Übung war ein angenommener Brand im Gerätelager der Dorffreizeit im Christophorus-Gemeindehaus in Söhnstetten. Unter Einsatzleitung von Abteilungskommandant Hans-Jürgen Söll zeigten die Feuerwehrleute und die Mitglieder der Rotkreuz-Bereitschaft prima Zusammenarbeit und einen hohen Ausbildungsstand. Allerdings waren die Bedingungen, unter denen die realistisch geschminkten „Verletzten“ aus dem künstlich verrauchten Gebäude zu retten waren, dem Ernstfall doch sehr sehr nahe. Bei der späteren Manöverkritik im Gasthaus Hirsch gratulierten sowohl Bürgermeister Olaf Bernauer als auch Hauptkommandant Eberhard Kieser den Akteuren zu den gezeigten Leistungen. Torsten Schäch gab als Leiter der Rotkreuz-Bereitschaft wichtige Hinweise zur Erstversorgung der „Verletzten“. Man möge bei kalter Witterung unbedingt dafür sorgen, dass die Geretteten nicht frieren oder sogar auskühlen. In Warmhaltefolie und Decken sollten sie gehüllt sein.