Wo Rauch ist, ist auch Feuer

32 Feuerwehrleute und elf Rotkreuz-Aktive probten am Samstagnachmittag an einem Wohnhaus an der Kirchstraße für den Ernstfall. Mit künstlichem Theaternebel war das Haus dermaßen verraucht worden, dass keiner mehr die Hand vor dem Gesicht sah und die Atemschutzgeräteträger sich nur tastend vorwärtsbewegen konnten. Abteilungskommandant Hans Jürgen Söll leitete den Einsatz, der von vielen Zuschauern beobachtet wurde. Die Rotkreuzbereitschaft versorgte die durch Feuerwehrleute gerettete Opfer, zu denen noch eine „verunglückte“ Rollerfahrerin kam. Gelöscht wurde aus vier Rohren. Bei der Manöverkritik im Gasthaus „Rose“ wies Söll auf die schwierige Lage des „Brandobjekts“ hin, das durch Löschfahrzeuge nicht direkt angefahren werden könne. Auch würde im Ernstfalle eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sehr viel Kummer bereiten. Hauptkommandant Eberhard Kieser nannte den Übungsablauf „eindrucksvoll“. „Wie im Ernstfall habe man auch hier viel improvisieren müssen“. Der DRK-Einsatzleiter Torsten Schäch ging im Detail auf die „Verletzten“ ein, deren Rettung aus dem „Trümmerschatten“ nicht einfach gewesen sei. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz sei vorbildlich gewesen. Bürgermeister Rainer Schaller dankte zunächst dem Rotem Kreuz, das mit seiner Helfer-vor-Ort-Gruppe Großartiges in Söhnstetten leiste. Die Zusammenarbeit des DRK mit der Feuerwehr sei sehr gut. Dass professionelle Hilfe geleistet werde, habe die Bevölkerung einmal mehr bei dieser Hauptübung erleben können. Der Schultes dankte namentlich Torsten Schäch für all die Arbeit, die das DRK Söhnstetten in Steinheim leistete, als dort das DRK inaktiv war: „Wir haben es erfolgreich wiederbelebt!“