Bericht vom 24.04.2017, vom der Gesamtfeuerwehrübung

 

Großübung für Rettungskräfte

„Gebäudebrand, Menschenleben in Gefahr“  war die Ausgangslage für die Feuerwehren aus Söhnstetten, Steinheim und Sontheim im Stubental sowie für die Rotkreuz-Bereitschaften aus Söhnstetten und Steinheim. 100 Feuerwehrleute mit neun Fahrzeugen sowie 15 Einsatzkräfte des DRK mit einem Mannschaftsbus und einem Rettungswagen eilten zur Großübung auf den Gerstetter Berg.


 „Brandobjekt“ war das Fachwerkgebäude der  Historischen Baustoffe Ostalb, das früher einmal Schreinerei der Schwäbischen Hüttenwerke in Königsbronn gewesen war. Zunächst konnten die Angriffstrupps die Wassertanks der Löschfahrzeuge sowie eine nahe gelegene Zisterne nutzen. Allerdings ging dieses Löschwasser bei dem angenommenen Großbrand schnell zur Neige. Deswegen wurde aus dem Frontal eine mehrere Hundert Meter lange Förderleitung auf den Gerstetter Berg ausgerollt, der Druck mittels Tragkraftspritzen verstärkt. Zeitgleich retteten mehrere Atemschutztrupps drei realistisch geschminkte „Verletzte“ aus dem Gebäude. Helfer vom Roten Kreuz versorgten sie in einem notdürftig eingerichteten Verbandsplatz.


Kommandant Ulrich Weiler sowie der Einsatzleiter des DRK, Heinz Fick, analysierten bei einer anschließenden Nachbesprechung die Übung und äußerten sich zu den schwierigen Örtlichkeiten. Besonders die Wasserversorgung sowie die Bebauung des Objekts stellen eine echte Herausforderung im Ernstfall dar.
Bürgermeister Olaf Bernauer sowie der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverband Heidenheim, Eberhard Kieser, lobten die Beteiligten und wie sie die kniffligen Aufgaben lösten. Besonders auf dem Gerstetter Berg hatte sich in den letzten Jahren baulich vieles getan, daher war es richtig dort eine Ernstfallprobe abzuhalten.