Bericht vom 19.04.2015, Gesamtfeuerwehrübung

 

Bei Großübung am Sonntagmorgen fünf „Verletzte“ in Sicherheit gebracht

Rund 100 Feuerwehrleute aus Steinheim, Söhnstetten und Sontheim im Stubental, dazu 15 Aktive aus den Rotkreuz-Bereitschaften Steinheim und Söhnstetten schlugen sich am Sonntagmorgen wacker bei der Firma Binder im Industriegebiet Ried. Selbstentzündung von Aluminiumstaub, die zu einem Brand in einer der Montagehallen auf dem vormaligen Ex-Norm-Gelände führte, war die Übungsannahme: Vor großer Zuschauerkulisse trafen nach und nach acht Feuerwehrfahrzeuge, dazu zwei vom Roten Kreuz ein. Unter Einsatzleitung von Kommandant Ulrich Weiler, dessen Stellvertreter Martin Prager und des Söhnstetter Abteilungskommandanten Hans-Jürgen Söll wurden sämtliche Maßnahmen zur Schadensbegrenzung getroffen. Fünf Trupps unter Atemschutz suchten die realistisch geschminkten Verletzten. Zwei Schlauchleitungen wurden zur nahen Lehmgrube ausgerollt, um mit Druckunterstützung einer TS-8-Pumpe genug Löschwasser für den Wasserwerfer zu haben. Während das Rote Kreuz noch seinen Hauptverbandsplatz einrichtete, wurden schon die ersten „Opfer“ gebracht. Brandwunden, Schnittverletzungen, offene Brüche und auch angenommene Rauchvergiftungen waren zu versorgen. Auf dem Höhepunkt der Übung wurde der „Großbrand“ aus neun Rohren und einem Monitor, dessen Reichweite bei bis zu 90 Metern liegt, bekämpft. An Ort und Stelle wurde Manöverkritik gehalten. Einsatzleiter Weiler, Ehrenkommandant Eberhard Kieser und Matthias Völter seitens des Roten Kreuzes waren hochzufrieden. Bürgermeister Olaf Bernauer sah die Gesamtfeuerwehr „in einem sehr guten Ausbildungsstand“ und auch bei der Ausrüstung habe die Feuerwehr so gut wie alles, was zur Aufgabenerfüllung erforderlich ist.