Bericht vom 13.09.2014, Steinheimer Tag

 

Feuerwehr feiert im neunten Steinheim in Luxemburg

Die acht Steinheims in Deutschland haben jetzt einen Partner im Ausland: In Luxemburg gibt es einen Ort ähnlichen Namens. Dort wurde in diesem Jahr das Steinheimer Treffen 2014 der Feuerwehren ausgerichtet.
Den Anfang machte im Jahre 1969 Hanau. Im Stadtteil Steinheim wurde das erste Steinheimer Treffen durch die örtliche Feuerwehr ausgerichtet.
Nun trafen sich alle Steinheimer Deutschlands beim jüngsten Mitglied in Luxemburg. Die Gastgeber aus Luxemburg wurden durch die Memminger 2012 auf das traditionelle Treffen aufmerksam gemacht und zu ihrem ersten Treffen ins Allgäu eingeladen.
Steenem (Luxemburg) lud zum 150-jährigen Feuerwehr-Bestehen und zum Steinheimer Treffen ein.
Aus dem Anlass folgten neun Feuerwehrleute unter dem Stellvertretenden Abteilungskommandanten Sacha Frey aus Steinheim und Söhnstetten der Einladung und machten sich auf die lange Reise.
Nach 410 Kilometern gab es einen kleinen Boxenstopp in Trier, um den Dom zu besichtigen und vor dem Weltkulturerbe der Porta Negra ein Gruppenbild zu machen. Danach setzten die Feuerwehrleute ihre Fahrt fort und fuhren in das 25 km entfernt gelegene Steinheim/ Luxemburg.
Den Gästen vom Albuch wurde ein herzlicher Empfang bereitet. Sie wurden durch den Feuerwehr Präsidenten Francois Majchrzack und den Chef de Corps Rosport, Reiner Hesse, begrüßt.
Anschließend wurden die Gäste auf ihre Quartiere verteilt und zum Abendessen und Abendprogramm eingeladen. Nach kurzer Nacht, begann am Sonntag der Steenemer Daag mit dem Umzug durch den Ort bis zum Feuerwehrhaus. Eine kirchliche Messe schloss sich an. Anschließend wurden die Führungskräfte ins Tudor Schloss zum Bürgermeister-Empfang geladen, der mit einer Führung durch das Tudor Museum endete. Henri Owen Tudor war der Erfinder eines funktionsfähigen Akkumulators und Ehrenbürger der Gemeinde Rosport. Rosport ist die Muttergemeinde des Luxenburgischen Steinheim.
Bei einer kleinen Feuerwehrfahrzeug und -geräte-Ausstellung konnten sich die angereisenden Gäste über den technischen modernen Stand ihrer luxenburgerischen Freunde informieren.
Nachmittags wurde der offizielle Festakt im Feuerwehr- und Gemeindehaus mit einer Fahnenweihe durch das Corps Rosport fortgeführt und endete mit einer gemeinsamen Dankes- und Geschenkübergabe aller Steinheimer.