Bericht vom 06.10.2014, Nachtübung Abt. Steinheim und Sontheim

 

Wehren üben im Kinderhaus Evakuierung


Ein Kleinbrand in der Küche des Kinderhauses, in dem drei Personen als vermisst gemeldet wurden, war die Ausgangslage für die Nachtübung der Feuerwehr-Abteilungen Steinheim und Sontheim im Stubental.
Das „Brandobjekt“ hat es in sich: Es gliedert sich als langgestreckter Bau in drei Abschnitte, die zugleich durch entsprechende Vorrichtungen (automatisch schließende Türen) auch als Brandabschnitte gesehen werden können. 30 Feuerwehrleute rückten mit fünf Fahrzeugen an und mussten sich, bis die mitgebrachten Schweinwerfer alles ins helle Licht tauchten, in der Finsternis zurechtfinden.
Die Leiterin des Kinderhauses, Petra Olschewski, wies die anrückenden Kräfte ein. So konnten gezielt zwei Trupps unter Atemschutz die „Verletzten“ finden und ins Freie retten. Es war Übungskünstlichkeit, dass das Gebäude nicht in Theaternebel gehüllt war und nur ausliegende Zettel zeigten, wo sich die Brandbekämpfer Feuer oder neben dichtem Rauch auch massive Hitzestrahlung vorzustellen hatten.
Abteilungskommandant Martin Prager hatte die Einsatzleitung; Hauptkommandant Uli Weiler die Aufgabe des Manöverbeobachters. Gelöscht wurde aus sechs Rohren. Wasser sei genug vorhanden, resümierte Ulrich Weiler. Würde es während des täglichen Betriebs im Kinderhaus zum Brandausbruch kommen, wäre wegen der Evakuierung jede helfende Hand wichtig, also Alarm auch für die Feuerwehr Söhnstetten und die Überlandhilfe aus Heidenheim zwingend. Erkundet wurde der Sammelplatz für die Evakuierten des Kinderhauses nahe der Realschule.