Bericht vom 18.10.2014, Hauptübung Abt. Steinheim und Sontheim

 

Knifflige Aufgaben gut gelöst


Ein Maschinenbrand, der eine große Fertigungshalle komplett verrauchte und drei Menschen den Fluchtweg abschnitt, war die Annahme für die gemeinsame Hauptübung der Feuerwehren aus Steinheim und Sontheim im Stubental zusammen mit der Rotkreuz-Bereitschaft auf dem Gelände der Firma Schuck. 60 Personen hörten dort auf das Kommando von Kommandant Ulrich Weiler. Die Menschenrettung erfolgte unter Atemschutz. An Löschwasser war kein Mangel. Allerdings würde bei der Größe des Objekts Überlandhilfe aus Heidenheim durch die Drehleiter und aus Söhnstetten durch weitere Feuerwehrleute nötig.


Bei der abschließenden Manöverkritik zeigte sich Ulrich Weiler zufrieden über das Vorgehen der Feuerwehrleute und wie diese die gefundenen „Verletzten“ dem Roten Kreuz zur Erstversorgung übergaben. Das Übungsobjekt sei recht anspruchsvoll. Bei der Menschenrettung hätten Feuerwehrleute pfiffige Lösungen entwickelt, die man durchaus auch unkonventionell nennen könne.


Der Stellvertretende Kreisbrandmeister Peter Becher bestätigte, dass taktisch klug vorgegangen wurde und dass bei der Absuche einer verrauchten Halle die Bereiche gekennzeichnet wurden, in denen kein Vermisster mehr zu vermuten ist.

Bürgermeister Olaf Bernauer dankte dem Roten Kreuz und der Feuerwehr für die das Jahr über gemeisterten Einsätze und die Bereitschaft, sich durch eifriges Üben für den Ernstfall fit zu halten.