Bericht vom 11.10.2014, Hauptübung Abt. Söhnstetten

 

Können unter Beweis gestellt

Am Samstagnachmittag war Hauptübung der Feuerwehrabteilung Söhnstetten  an der Böhmenkircher Straße beim Baustoffhandel Gröner. Angenommen war ein Brand, der drei Menschen den rettenden Weg ins Freie abgeschnitten hatte.
 Die 25 Feuerwehrleute, die mit drei Fahrzeugen herbeigeeilt waren befehligte Abteilungskommandant Hans- Jürgen Söll. Zeitgleich startete die DRK-Bereitschaft Söhnstetten mit 15 Helfer unter der Leitung von Bereitschaftsleiter Torsten Schäch. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz mussten  sich Zugang ins Gebäude verschaffen und hatten dann  große Mühe, die drei Vermissten zu finden und zu retten. Im Außenbereich des Baustoffhandel hatte sich - laut Übungsanahme - noch ein Arbeitsunfall ereignet:  eine Person war unter Palletten verschüttet. Gelöscht wurde aus vier Rohren.
Bei der anschließenden Nachbesprechung ging Hans-Jürgen Söll im Detail auf die Übung ein.  Bürgermeister Olaf Bernauer lobte die Einsatzkräfte wegen ihres perfekten Vorgehens. Die Hauptübung habe gezeigt, dass Ausbildung einen optimalen Einsatz erwarten lässt. Fahrzeuge und Gerätschaften, welche in Söhnstetten stationiert sind, sind in einem prima Zustand. Steinheims Kommandant Ulrich Weiler lobte den fehlerfreien und ruhigen Aufbau der Übung. In einem tatsächlichen Ernstfall würden bei diesem Objekt die Söhnstetter Feuerwehrleute schnell an ihre Grenzen stoßen. Deshalb müsste die Gesamtfeuerwehr und die Überlandhilfe aus Heidenheim angefordert werden. Sollte es im Lager brennen, müsste aufgrund der dort eingelagerten Baustoffe mit sehr starker Rauchentwicklung gerechnet werden.
 DRK Bereitschaftsleiter Torsten Schäch erläuterte die Tätigkeiten des Roten Kreuz bei dieser Übung: insgesamt wurden vier „Verletzte“  fachmännisch versorgt.


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