Bericht vom 12.10.2013, Hauptübung Abteilung Söhnstetten

 

Großer Vorrat an Löschwasser für die Feuerwehr

Bei der Hauptübung der Feuerwehr im alten Ortskern von Söhnstetten wurde er wieder einmal angezapft – der unterirdische Löschteich. Er wurde vor Jahrzehnten dort gebaut, wo früher die Rosshülbe zum Ortsbild gehörte und mit der Zeit undicht geworden war. Die Rotkreuzbereitschaft und die Feuerwehr unter Leitung von Abteilungskommandant Hans-Jürgen Söll zeigten auf dem Hof von Manfred Maurer (Ecke Hintere Gasse/Mittelgasse) prima Zusammenarbeit. Ausgangslage war ein „Brand“ an einer Getreidemühle. Drei Personen galten als vermisst und hatten sich gut versteckt. Trupps unter Atemschutz mussten lange suchen, bis die realistisch geschminkten Verletzten entdeckt waren. Die Erstversorgung auf dem Verbandsplatz leitete Bereitschaftsführer Torsten Schäch. Das angenommene Großfeuer wurde mit Wasser aus acht Rohren bekämpft. Bei der Manöverkritik dankte Bürgermeister Olaf Bernauer Feuerwehr und DRK für die stete Bereitschaft, den Mitbürgern zu Hilfe zu eilen. Ulrich Weiler, der Kommandant der Gesamtwehr Steinheim, hielt die Fachkritik, lobte das zielorientierte Vorgehen, betonte aber auch: Im Ernstfall könnte die Gesamtwehr alleine einen Großbrand in dem engbebauten Quartier in Söhnstetten nicht stemmen. Mindestens zwei Drehleitern und weitere Löschzüge aus Gerstetten und Heidenheim müssten Überlandhilfe leisten.